Buch-Begleitseite
US-Konto für Deine LLC: die Anbieter im Überblick
Diese Seite gehört zum Buch „US LLC selber gründen“ und hält das
Konto-Kapitel aktuell: erst die Anbieter, die Du komplett aus der Ferne eröffnen kannst,
danach die klassischen Banken, für die Du in die USA reisen musst.
Stand: Juli 2026. Annahme-Richtlinien ändern sich laufend, ohne Vorwarnung
und je nach Wohnsitzland. Prüfe vor dem Antrag immer die aktuellen Bedingungen des Anbieters.
Halte diese Unterlagen bereit: EIN-Bestätigung des IRS (CP 575), staatliche Gründungsurkunde
(Articles of Organization bzw. Certificate of Formation), Operating Agreement, Reisepass und
je nach Anbieter einen Adressnachweis. Vorlagen für Operating Agreement und Banking
Resolution stecken im DIY-Paket zum Buch.
Remote eröffnen: Fintechs und Zahlungsdienstleister
Für die meisten ortsunabhängigen Gründer ist eine dieser Optionen der erste und oft
einzige Schritt. Alle lassen sich ohne US-Besuch eröffnen.
Der Quasi-Standard für Startups und E-Commerce: echtes US-Checking über Partnerbanken,
kostenlos, gute Weboberfläche, virtuelle Karten. Nimmt nicht jedes Wohnsitzland an;
die Länderliste ändert sich immer wieder.
US-Business-Banking mit bis zu 20 Unterkonten pro LLC, ideal für saubere Trennung von
Steuern, Rücklagen und Betriebskosten. Bei Non-Residents wählerischer als Mercury,
aber eine starke Zweitoption.
Multiwährungskonto mit US-Kontodaten (ACH und Wire), EUR-IBAN und günstiger Umrechnung.
Perfekt, wenn Du zwischen USD und EUR wechselst oder Kunden auf beiden Seiten hast.
Kein klassisches Bankkonto, für die Praxis aber meist gleichwertig.
Spezialist für Auszahlungen von Amazon, Upwork, App-Stores und anderen Plattformen.
Als alleiniges Geschäftskonto selten die beste Wahl, als Empfangskanal für
Marktplatz-Erlöse bewährt.
Stark für europäische Firmen, USD-Empfang je nach Region über Partnerdetails.
Für eine reine US-LLC ohne EU-Anker oft nicht verfügbar; prüfe, ob Dein Setup
angenommen wird, bevor Du Zeit investierst.
Litauischer Zahlungsdienstleister mit EU-IBAN, als Ergänzung für europäische
Zahlungsströme interessant. Für US-Dollar-Verkehr einer US-LLC nur zweite Reihe.
Fintechs dürfen ablehnen, ohne Gründe zu nennen, und tun das auch. Stelle im Zweifel
zwei Anträge parallel (etwa Mercury und Wise), dann kostet Dich eine Ablehnung keine
zwei Wochen Wartezeit.
Klassische Banken: nur mit Besuch vor Ort
Ein Filialkonto bei einer Großbank bekommst Du als Non-Resident fast nur persönlich:
Termin vereinbaren, Reisepass, EIN-Bestätigung und Gründungsunterlagen mitbringen und
Zeit einplanen. Realistische Kandidaten:
- Bank of America: landesweit vertreten, mit vollständigen
LLC-Unterlagen einer der zugänglichsten Wege für Ausländer. - TD Bank: vor allem an der Ostküste, gilt traditionell als
vergleichsweise offen gegenüber Non-Residents. - Chase: großes Netz und gutes Online-Banking, verlangt aber
saubere Unterlagen und je nach Filiale einen US-Adressnachweis. - Citi: interessant, wenn Du international unterwegs bist;
die Annahme hängt stark von der Filiale ab.
Kleinere Regionalbanken und Credit Unions kannst Du Dir in aller Regel sparen:
Sie verlangen Mitgliedschaft, SSN oder lokalen Wohnsitz und lehnen Ausländer
fast immer ab. Die Zeit investierst Du besser in einen zweiten Fintech-Antrag.
Du hast die Konten gefunden, aber noch nicht das Buch?
Im Buch steht der komplette Weg dorthin: Staatenwahl, Gründung, EIN, Unterlagen
und die Fehler, die Dich ein Konto kosten können. Das DIY-Paket legt die passenden
Vorlagen (Operating Agreement, Banking Resolution) gleich bei.
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Oder direkt mit Plan starten:
Gründungsberatung buchen
(Buchpreis wird angerechnet).
