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Alle 50 Bundesstaaten im Check: wo sich die US-Gründung lohnt und wo nicht

Zwölf Bundesstaaten haben bei uns ein volles Profil, weil sie für Non-Resident-Gründer einen echten Winkel haben. Die übrigen haben keinen, und auch das ist eine Information: Hier steht für jeden Staat in ein bis zwei Zeilen, warum. Damit Du nichts verpasst, ohne 50 Profile lesen zu müssen.

Index

Alle Staaten im Überblick

Die Wohnsitz-Ausnahme Eine Ausnahme gilt für fast jeden Staat dieser Liste: Wenn Du in den USA lebst oder dort klaren Nexus hast (Mitarbeiter, Lager, Ladengeschäft), ist Dein Wohnsitz- bzw. Tätigkeitsstaat meist die richtige Antwort, egal wie er hier eingeordnet ist.
Staaten mit eigener Zusatzsteuer

Staaten mit eigener Zusatzsteuer

Diese Staaten erheben eigene Franchise-, Brutto- oder Sondersteuern auf Gesellschaften, zusätzlich zu allem, was ohnehin auf Bundesebene gilt.

Alabama

Alabama hat mit der Business Privilege Tax eine eigene Staatsebene, die für Non-Residents keinen strukturellen Mehrwert bringt. Für eine Standard-LLC ist das Zusatzlast ohne Gegenleistung.

Arkansas

Arkansas verlangt eine Franchise-Tax-Logik für registrierte Gesellschaften. Das ist genau die Art zusätzlicher State-Schicht, wegen der andere Profil-Staaten für Non-Residents meist sauberer sind.

Hawaii

Hawaii hat mit der General Excise Tax eine eigene Bruttoumsatz-Logik statt einer normalen Sales-Tax-Erzählung. Für Non-Residents ist das exotisch, aber nicht hilfreich.

New Hampshire

New Hampshire wirkt wegen fehlender allgemeiner Sales Tax schlank, hat aber eigene Business-Profits- und Business-Enterprise-Tax-Logik. Für Non-Residents ist das kein einfacher No-Tax-Staat.

Ohio

Ohio hat mit der Commercial Activity Tax eine eigene Bruttoumsatz-Logik auf Ohio-Umsätze. Für Non-Residents ist das ein Zusatzthema, kein Standortvorteil.

Oklahoma

Oklahoma kombiniert Secretary-of-State-Filings mit Franchise-/Tax-Themen und bietet keinen klaren Non-Resident-Vorteil. Wer nicht dort operiert, kauft eher Zusatzpflichten als Strategie.

Tennessee

Tennessee hat eine eigene Franchise-/Excise-Tax-Schicht auf registrierte beziehungsweise dort tätige Unternehmen. Für Non-Residents ist das Zusatzkomplexität ohne Profilvorteil.

Texas

Texas ist der große Name ohne großen Non-Resident-Nutzen: Franchise-Meldepflicht bleibt ein Strukturthema, auch wenn am Ende keine Steuerzahlung herauskommt. Wer nur Größe kaufen will, kauft vor allem Reporting.

Washington

Washington State ist nicht D.C. und hat mit der B&O Tax eine eigene Bruttoumsatzsteuer-Logik. Keine Income Tax heißt hier nicht einfache Steuerfreiheit.

Teuer oder aufwendig ohne Gegenwert

Teuer oder aufwendig ohne Gegenwert

Hohe laufende Gebühren, Publikations- oder Meldepflichten, ohne dass Non-Residents dafür etwas bekommen, was die Profil-Staaten nicht günstiger können.

Connecticut

Connecticut verlangt laufende Reports und ist für Non-Residents weder besonders privat noch besonders günstig noch besonders marktwirksam. Das ist Verwaltung ohne klaren Gegenwert.

Illinois

Illinois bedeutet laufende Reports und eine eher schwere State- Compliance-Kultur ohne besonderen Non-Resident-Vorteil. Wer nicht dort operiert, kauft vor allem Verwaltung.

Maryland

Maryland koppelt den Annual Report mit der Personal-Property-Return-Logik. Für Non-Residents ist das zusätzliche Verwaltung ohne besonderen Standortvorteil.

Massachusetts

Massachusetts ist für echte Massachusetts-Unternehmen normal, für Non-Residents aber ein teurer und reportlastiger Staat ohne eigenen Gründungswinkel.

New Jersey

New Jersey ist ein dichter Compliance-Staat mit Annual Reports und öffentlicher Registerpflege. Für Non-Residents gibt es keinen Vorteil, der die zusätzliche Reibung rechtfertigt.

Rhode Island

Rhode Island ist klein, aber nicht leichtgewichtig: Annual Reports und zusätzliche Tax-Division-Pflichten gehören zur Struktur. Für Non-Residents ist das Aufwand ohne Profilnutzen.

Virginia

Virginia bringt Annual-Registration-Fee- und Reportlogik, aber keinen klaren Non-Resident-Vorteil. Für ortsunabhängige Gründer wirkt das eher wie ein historischer Commonwealth-Zettelstapel.

Solide, aber ohne Vorteil

Solide, aber ohne Vorteil

Nichts falsch an diesen Staaten. Es gibt nur keinen Grund, sie einem der Profil-Staaten vorzuziehen, wenn man nicht dort lebt.

Colorado

Colorado ist solide, verlangt aber periodische Registerpflege und bietet Non-Residents keinen besonderen Winkel gegenüber Wyoming, Florida oder Delaware. Ohne echten Colorado-Nexus bleibt es ein netter Staat ohne Gründungsargument.

Georgia

Georgia ist für echte Georgia-Unternehmen normal, für Non-Residents aber nur ein weiterer Staat mit jährlicher Registrierung. Ohne Wohnsitz, Lager oder Mitarbeiter gibt es keinen Grund, ihn den Profil-Staaten vorzuziehen.

Idaho

Idaho ist unauffällig: Registerpflichten ja, besonderer Non-Resident- Vorteil nein. Wenn kein Idaho-Nexus vorliegt, leisten Wyoming oder New Mexico dieselbe Grundfunktion klarer.

Indiana

Indiana ist pragmatisch, aber ohne Profil-Winkel: Business-Entity-Report ja, besondere Privacy-, Investoren- oder No-Tax-Story nein. Für Non-Residents bleibt es ein Wohnsitz- oder Nexus-Staat, kein Zielstaat.

Iowa

Iowa hat reguläre Biennial-Report-Pflichten, aber keinen besonderen Standortvorteil für ortsunabhängige Gründer. Solide ist nicht dasselbe wie strategisch.

Kansas

Kansas hat reguläre Registerberichte, aber keinen besonderen Non-Resident-Winkel. Ohne Kansas-Nexus ist es ein ordentlicher Staat ohne strategischen Grund.

Kentucky

Kentucky verlangt laufende Annual-Report-Disziplin und bietet Non-Residents keinen Privacy-, Investoren- oder No-Tax-Vorteil. Wer nicht dort tätig ist, kauft Verwaltung ohne Profilgewinn.

Louisiana

Louisiana hat normale Annual-Report-Pflichten, aber keinen Vorteil, der die Profil-Staaten schlägt. Ohne echten Louisiana-Nexus ist das eher GeauxBiz-Folklore als Strategie.

Maine

Maine ist ein sauberer Wohnsitz- oder Tätigkeitsstaat, aber kein Non-Resident-Zielstaat. Annual-Report-Pflichten ja, besonderer Gründungswinkel nein.

Michigan

Michigan verlangt Annual Statements bzw. Reports und bietet sonst keinen klaren Non-Resident-Vorteil. Ohne Michigan-Nexus ist es ein weiterer Verwaltungsstaat.

Minnesota

Minnesota ist administrativ ordentlich, aber jährlich zu erneuern und ohne besonderen Standortvorteil für Non-Residents. Wenn Du nicht dort bist, gibt es keinen Grund, dorthin zu gehen.

Mississippi

Mississippi verlangt Annual Reports und liefert dafür keinen speziellen Non-Resident-Nutzen. Für eine Standard-LLC ist das weder besser noch klarer als die Profil-Staaten.

Nebraska

Nebraska hat Biennial-/Occupation-Report-Logik, aber keinen besonderen Vorteil für Non-Residents. Ohne Nebraska-Nexus ist das Registerpflege ohne strategischen Mehrwert.

North Carolina

North Carolina verlangt Annual Reports und ist für echte lokale Tätigkeit normal. Ohne North-Carolina-Nexus bietet der Staat keinen Privacy-, No-Tax- oder Investorenwinkel.

North Dakota

North Dakota ist administrativ bodenständig, aber die meisten Unternehmen müssen jährlich berichten. Für ortsunabhängige Gründer ist das ein Wohnsitz- oder Nexus-Staat, kein Zielprofil.

Pennsylvania

Pennsylvania hat inzwischen eine allgemeine Annual-Report-Schicht für viele Entities. Das macht den Staat normaler, aber nicht strategischer.

Utah

Utah verlangt regelmäßige Renewal-/Report-Pflichten und bietet Non-Residents keinen besonderen Privacy-, Investoren- oder No-Tax-Winkel. Solide ist hier kein Standortargument.

Vermont

Vermont ist für echte lokale Tätigkeit sauber, aber mit Annual-/Biennial-Report-Logik kein strategischer Non-Resident-Staat. Ohne Vermont-Nexus bleibt es Verwaltung ohne Hebel.

West Virginia

West Virginia verlangt normale Annual-Report-Pflege und bietet Non-Residents keinen erkennbaren Standortvorteil. Wenn kein West-Virginia-Nexus vorliegt, bleibt wenig übrig.

Wisconsin

Wisconsin hat reguläre Annual-Report-Pflichten und öffentliche Registerpflege, aber keinen besonderen Gründungswinkel. Für Non-Residents ist das solide, nicht strategisch.

Sonderfälle

Sonderfälle

Staaten (und ein Bundesdistrikt), die aus eigenen Gründen nicht die Antwort sind.

Missouri

Missouri ist für LLCs reportarm, aber ohne die Privacy- oder Positionierungslogik von New Mexico, Wyoming oder Florida. Der Staat ist ein Sonderfall, aber kein Zielprofil.

South Carolina

South Carolina ist für LLCs vergleichsweise reportarm, hat aber keinen klaren Privacy- oder Positionierungswert. Als Sonderfall interessant, als eigenes Profil zu dünn.

Washington D.C.

D.C. ist vor allem eine Vorwahl-Korrektur: Die bekannte Hauptstadt-Rufnummer gibt es ohne D.C.-Gesellschaft. Die Registrierung selbst bringt Non-Residents wenig und ist eher politisches Souvenir als Struktur.

Die Staatenwahl löst keine Steuerfrage Die Staatenwahl optimiert US-Kosten, Privacy und Verwaltung, mehr nicht. Die LLC ist steuerlich transparent: Besteuert wird ihr Inhaber, und zwar dort, wo er ansässig ist. Die C-Corporation ist selbst US-Steuerzahler, doch auch sie holt Dein Wohnsitzland über Geschäftsleitung und Betriebsstätte ein (Stichwort Doppelbesteuerungsabkommen). In beiden Fällen gilt: Der Gründungsstaat ändert daran nichts. Mehr dazu: Warum eine LLC allein keine Steuerlösung ist und.

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